Aktuelle Meldungen

Der diesjährige DVG-Vet-Congress der Deutschen Veterinärmedizinischen Gesellschaft (DVG) wurde vom 15. bis 17. Oktober Pandemie-bedingt komplett online durchgeführt. Mit etwa 1900 registrierten Teilnehmern insgesamt und bis zu 12 parallelen Live-Sessions war der Kongress überaus gut gebucht und auch im Online-Format wie gewohnt vielfältig und interdisziplinär.

Osteoarthrose bei Hund und Katze

Schmerzhafte Arthropathien – Vorteile biologischer Tierarzneimittel

Ein großer Prozentsatz der Hunde und Katzen leidet im Laufe seines Lebens an einer degenerati- ven Gelenkerkrankung. Die damit verbundene Schmerzhaftigkeit schränkt die Tiere sowohl bei der Fortbewegung (Lokomotion) als auch bei den idiomotorischen Bewegungen (z.B. sich kratzen, putzen oder strecken) meist stark ein.

Neue Nahrungsergänzung für immungeschwächte Tiere

Monheim am Rhein, 15. Oktober 2020 – Bei Welpen in der Wachstumsphase, älteren, trächtigen oder säugenden Tieren sowie (chronisch) kranken Hunden und Katzen ist das Immunsystem besonders gefordert. Das neue Nahrungsergänzungsmittel Impromune® von Elanco kann in solchen Fällen helfen, die körpereigene Abwehrleistung der Tiere gezielt zu stärken, Heilungsprozesse zu fördern und die tiermedizinische Therapie von bestimmten komplexen Erkrankungen zu unterstützen.

·         21 führende europäische Wissenschaftler bestätigen, dass wärmeres Wetter eine Gefahr für die Gesundheit von Haustieren darstellt

·         81% aller Tierärzte erkennen eine höhere Zeckenaktivität auch in die Wintermonate hinein

Studien weisen erstmals nahverwandte Viren bei Tieren in Deutschland und Uganda nach

InselRiems, 07. Oktober 2020. Bisher galt der Mensch als einziger natürlicher Wirt des Rötelnvirus (Rubellavirus), Erreger der Röteln („German Measles“). Der Ursprung der Rötelnviren war allerdings nach wie vor unbekannt. I

Insel Riems, 05. Oktober 2020. Das Friedrich-Loeffler-Institut, Bundesforschungsinstitut für Tiergesundheit (FLI), legt eine neue Risikoeinschätzung zum Eintrag der hochpathogenen aviären Influenza (HPAI; Geflügelpest) des Subtyps H5 durch Wilvögel nach Deutschland vor. Aus Russland und Kasachstan wurde seit Juli 2020 über eine Reihe von Nachweisen von Influenzaviren des Subtyps H5(N8) in Wildvögeln und Geflügelhaltungen berichtet.

Die canine infektiöse Tracheobronchitis oder CIRD (Canine Infectious Respiratory Disease, auch „Zwingerhusten“) ist eine hochkontagiöse Atemwegserkrankung bei Hunden. Bei 78,7% der Hunde mit CIRD wird Bordetella bronchisepticaund bei 37,7% canines Parainfluenzavirus nachgewiesen.1

Insel Riems, 18. September 2020. Rund 75 Prozent aller neu auftretenden Infektionskrankheiten beim Menschen haben ihren Ursprung im Tierreich [1]. Die aktuelle Coronavirus-Pandemie zeigt auf eindrückliche Art und Weise die Konsequenzen für die Gesellschaft, wenn ein Erreger aus dem Tierreich auf den Menschen übergeht. Eine gezielte Investition in die Erforschung von Zoonosen erscheint vor diesem Hintergrund folgerichtig, um für die Prävention und die Bekämpfung von Zoonosen bestmöglich aufgestellt zu sein.

Die chronische Nierenerkrankung (CNE) mit ihrem progressiven, unheilbaren Verlauf ist eine der häufigsten Todesursachen bei Katzen. [1,2,3] Adäquate Therapien sollten deshalb auf die Ver­besserung der Lebensqualität durch Linderung der klinischen Symptome abzielen.

 

Vom 7. bis 11. September führt der Bundesverband praktizierender Tierärzte (bpt) u. a. in Kooperation mit FINDEFIX, dem Haustierregister des Deutschen Tierschutzbundes, zum vierten Mal die Aktion „Check meinen Chip“ durch.

Typische Diagnosen, die bei der orthopädischen Untersuchung akut lahmender Hunde gestellt werden, sind sport- und spielbedingte Distorsionen, Distensionen, Hämatome oder Kontusionen. Die einzuleitende Therapie ist abhängig vom Schweregrad der Verletzung bzw. der Lahmheit. Bedacht werden sollte, dass bereits bei unkomplizierten, leichten bis mittelschweren Lahmheiten (Grad I – III) die Gefahr einer Chronifizierung besteht, sofern eine Behandlung unterbleibt. Eingeschränkte Beweglichkeit und persistierende Schmerzen können Fehlbelastungen nach sich ziehen, die zur Entstehung chronischer Krankheitsgeschehen wie Arthrose oder Muskelatrophie beitragen. Im Anschluss an die adäquate Erstversorgung ist daher die schnelle Symptomlinderung auch bei zunächst harmlos erscheinenden Verletzungen oberstes Therapieziel.

Im Herbst steigt die Anzahl der Ausbrüche infektiöser respiratorischer Erkrankungen beim Pferd, zum Beispiel der Equinen Influenza. Mit dem Ende der Weidesaison und dem vermehrten Aufhalten der Pferde in Stallungen können sich jetzt allerdings auch chronische Atemwegserkrankungen, wie die IAD (Inflammatory airway disease) verstärken.

Zecken sind von vielen HundebesitzerInnen gefürchtete Parasiten, die bei Spaziergängen im Grünen sowohl Tier als auch Mensch befallen können. Doch DIE EINE Zeckensaison gibt es nicht, vielmehr kann es je nach Wetterlage das ganze Jahr über Zecken geben. Warum das so ist, wann welche Zeckenarten am meisten auftreten und worauf Sie beim Zeckenschutz Ihres Hundes achten sollten, erläutert Veterinärparasitologin Prof. Dr. Anja Joachim.

Nach monatelanger Arbeit veröffentlicht der bundesweite Verein Ärzte gegen Tierversuche e.V. nun sein neuestes Großprojekt: Die NAT Database, eine Datenbank zu tierversuchsfreien Forschungsmethoden.

Kleine Strongyliden (Cyathostominae) sind die häufigsten Endoparasiten beim Weide-Pferd und können verschiedene Krankeitsbilder mit unterschiedlichem Schweregrad verursachen.

Uni Hohenheim forscht an eingeschleppter Art / Braune Hundezecken können sich als Urlaubsmitbringsel in Wohnungen vermehren / alle Infos: https://hundezecken.uni-hohenheim.de/hundezecken