Bremer Galgomarsch

Theater am Goetheplatz

BREMER GALGOMARSCH

 

03.02.2024 um 12:00 Teffpunkt: Theater am Goetheplatz

 

 

 

 

Was ist der Bremer Galgomarsch und warum findet er statt?

Der Bremer Galgomarsch ist Teil einer Vielzahl von Protestmärschen in Deutschland und Europa, die gegen die Ausbeutung, Aussetzung und Tötung von jährlich 50.000 Galgos und Podencos in Spanien protestieren. Dies sind offizielle Zahlen, die Dunkelziffer liegt deutlich höher. Am 27. 01. 2024 finden Galgomärsche nicht nur in Köln, Leipzig, Berlin, Hamburg sondern in vielen europäischen Städten statt, der Bremer Galgomarsch ist am 03.02.2024.

Die Jagdhundelobby in Spanien ist ähnlich mächtig wie die Waffenlobby in Amerika, mit Jägern, Anwälten, Richtern, Politikern und Ärzten. Preisgelder für den Jahres- champion erreichen sechsstellige Summen, und die Wetteinsätze belaufen sich auf Millionen. Leider immer auf Kosten der Hunde.

Einst ein edler Jagdbegleiter des Adels (Galgo) und Nachfahren des Pharaonenhundes Anubis (Podenco), werden sie heute als Wegwerfware in Massen produziert und bei Verletzungen, mangelnder Jagdtauglichkeit und damit auch nicht zur Zucht tauglich, ausgesetzt, in die staatlichen Pererras (Tötungsstationen) verbracht, erhängt, erschlagen, erschossen oder mit Säure übergossen, nur um ein paar der perfiden Tötungsmethoden zu nennen. Die Tierschützer und privaten Auffangstationen kommen jedes Jahr zum Ende der Jagdsaison an ihre Grenzen und gehen weit darüber hinaus, um die Flut an verletzten und misshandelten Hunden nicht aufzufangen und einen kleinen Teil zu retten.

Die derzeitige Regierung PSOE in Spanien hatte unter dem Ministerpräsidenten Sanchez eine weitreichende Änderung und Verschärfung des Tierschutzgesetzes in Spanien erarbeitet. Die Hoffnung der Tierschützer war groß dass jetzt eine deutliche Besserstellung der Jagdhunde in Spanien stattfinden würde.

Das neue Haustierschutzgesetz trat zum 29. 09. 2023 in Kraft und leider beugte sich die PSOE unter Sanchez dem Druck der Jagdlobby und deklarierte Jagd- und Gebrauchshunde zu Nutztieren, die keinerlei Schutz besitzen.

Durch diese gesetzliche Festlegung fühlen sich die Jäger gestärkt und die Situation der Galgos und Podencos hat sich nochmal deutlich verschärft.

Die Galgomärsche am Ende der Jagdsaison in Deutschland und Europa sollen auf dieses Unrecht aufmerksam machen und richten einen Appell an die spanische Regierung, "No al a caza" (Nein zur Jagd), und fordern von der PSOE "Mismos perros misma ley" (Gleiches Tier, gleiches Recht).

 

Wie könnt Ihr helfen?

-   Kommt zu einem der Galgomärsche und gebt uns eure Stimme.

-    Informiert euch, auch gerne bei der großen Tierschutzorganisation VETO, teilt die Geschichte der Galgos und Podencos mit euren Freunden und Bekannten.

-    Wollt ihr einem Hund ein Zuhause geben, erkundigt euch über die Rasse der Galgos und Podencos und überlegt, ob diese zu euch passt. Schaut euch im Rahmen eines freiwilligen Volontariats die Zustände in Spanien bei einer der zahlreichen Auffangstationen direkt an, unterstützt finanziell die Auffangstationen und Tierschutzorganisationen.

-    Sprecht während eures Urlaubes in Spanien die Hotelangestellten, Restaurantmitarbeiter, Verkäufer etc. auf diese Grausamkeiten an.

-    Schickt eine Beschwerdemail an das Europaparlament. Nur gemeinsam können wir eine Änderung herbeiführen.

 

Wir danken für eure Unterstützung.

Der Bremer Galgomarsch wird unterstützt von:

info@carlosundco.de

 

IBAN: DE24 2825 0110 0035 0792 84

Tierschutzverein Carlos & Co. e.V.

 

 

 

Zurück