Pferdemedizin

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Dr. Birthe Fritsche / Lisa Hofbauer

Pferdeklinik Mühlen

Der Beginn des Frühjahres bedeutet für die meisten Pferdepraktiker den Startschuss der Deck- und Fohlensaison. Doch selbst bei komplikationslosem Geburtsablauf wird die Freude immer wieder von Sorgen um die Gesundheit der in den ersten Lebensphasen anfälligen Fohlen begleitet. Optimale Erstversorgung des Neonaten, die Einschätzung eines Risikos sowie schnelles Handeln bei meist lebensbedrohlichen Erkrankungen, die perinatal oder postnatal auftreten, sind entscheidende Faktoren bei der Betreuung.

Prof. Dr. Petra Wolf

Professur für Ernährungsphysiologie und Tierernährung, Universität Rostock

Die höhere Lebenserwartung der Pferde kann unter Umständen nicht nur mit allgemein bekannten Erkrankungen wie beispielsweise Arthrose verbunden sein, sondern geht möglicherweise auch mit endokrinologischen Störungen einher. Hierzu gehört unter anderen die „Pituitary pars intermedia dysfunction“ (abgekürzt PPID; früher als Equines Cushing Syndrom bezeichnet).

Dr. Birthe Fritsche / Dr. Svenja Schenzel

Pferdeklinik Mühlen

Die Kolik beim Pferd stellt einen der häufigsten Notfälle in der Pferdemedizin dar. Unter dem Begriff „Kolik“ sind sämtliche, meist abdominale Schmerzzustände beim Pferd zusammengefasst und er beschreibt im engeren Sinn keine Erkrankung selbst, sondern einen Symptomkomplex mit schmerzhaften Ursachen. Neben den häufigsten Ursachen durch Erkrankungen des Verdauungsapparates, auf welche sich dieser Artikel bezieht, kann eine Kolik durch Erkrankungen jedes Organsystems ausgelöst werden.  

Prof. Dr. Petra Wolf

Professur für Ernährungsphysiologie und Tierernährung,
Universität Rostock

Eine Pferdeweide bietet den Pferden nicht nur die Möglichkeit der Bewegung, sondern dient auch der Ernährung. Um die Weide möglichst effektiv zu nutzen, sind verschiedene Aspekte zu berücksichtigen. Diese umfassen die Pflanzengesellschaft auf der Weide, die Pflege und Düngung der Grünlandfläche und die Überprüfung auf das Vorhandensein von Giftpflanzen. Daneben sind Kenntnisse zur chemischen Zusammensetzung des Grünlandaufwuchses von Interesse, um die Nährstoffversorgung der Pferde einschätzen und gegebenenfalls Imbalanzen oder Defizite ausgleichen zu können.