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Wärmemanagement bei Anästhesie-Patienten

Ralph Rückert, Tierarzt
Johanne Bernick, Tierärztin


Die Fotos zeigen den zwar erfreulichen, aber sich über viele Wochen ziehenden Heilungsverlauf einer großflächigen Verbrennung dritten Grades auf dem Rücken eines kleinen Hundes. Diese Verbrennung ist während eines Eingriffs in Narkose entstanden. Das kann auf zweierlei Art passieren: Zum einen (und eher selten) durch die Neutralelektrode eines Hochfrequenzchirurgiegerätes, zum anderen (und deutlich häufiger) durch die zu hohe Temperaturabgabe einer Wärmematte, wie sie zum Erhalt der Körper­temperatur der Patienten während Narkosen verwendet wird.


Das ist ja ein Klassiker, den sicher viele von uns schon behandeln mussten, ob nun andernorts oder in der eigenen Praxis verursacht! Kommt zwar insgesamt selten vor, aber doch häufig genug, dass wir Tierärzt:innen alle einen echten Horror davor haben. Schon eine geringfügig zu hohe Temperatur (42 Grad plus) der Wärme­matte kann solche schweren Schäden verursachen . Durch die lange Einwirkzeit und die Minderdurchblutung der auf der Matte aufliegenden Haut­partien, wie sie für konduktive

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Kleinsäuger - Futtermittel und Fütterung

Prof. Dr. Petra Wolf, Professur für Ernährungsphysiologie und Tierernährung,
Universität Rostock

In der Nutz- und Versuchstierhaltung von Kaninchen, Meerschweinchen, Chinchilla und Hamster existieren seit vielen Jahren genaue Vorstellungen für eine art- und bedarfsgerechte Ernährung mit entsprechend wissenschaftlich abgeleiteten Daten. Mit der Haltung als Heimtier änderten sich neben anderen Aspekten auch die Fütterung bzw. die Futtermittel für diese Spezies. Dabei bestimmen im Gegensatz zur Nutztierhaltung nicht die optimierten Alleinfutter (zumeist in pelletierter Form), sondern selbst konzipierte Rationen sowie Ergänzungen aus dem Zoofachgeschäft bzw. auch dem Humanbereich den Speiseplan der kleinen Nager als Heimtier. Die große Vielfalt an Futtermitteln bzw. Rationskomponenten setzt nicht nur beim Tierhalter (häufig Kinder), sondern auch bei dem im Rahmen der Fütterungsberatung bzw. in Problemfällen konsultierten Tierarzt entsprechende Kenntnisse zur Zusammensetzung dieser Produkte und zum Bedarf der Tiere voraus, um letztendlich eine sinnvolle Auswahl der Produkte treffen bzw. eine art- und bedarfsgerechte Ration gestalten zu können.

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Larynxparese bei Hunden und Katzen

Dr. Jutta Donhauser

Tierärztliche Gemeinschaftspraxis Bingen

Die Larynxparese bzw. Larynxparalyse, auch Kehlkopflähmung genannt, ist eine Erkrankung, die zumeist bei älteren Hunden großer Rassen vorkommt. Kleine Rassen und Katzen sind deutlich seltener betroffen.

Definition und Ätiologie

Die Larxynxparese bzw. -paralyse ist durch eine ein- oder beidseitige unvollständige bzw. fehlende Abduktion der Kehlkopfknorpel (Aryknorpel) während der Inspiration

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Laser-Frequenz-Therapie - oder wie man Resonanzfrequenzen am wirksamsten einsetzt

Anja Füchtenbusch

„Future medicine will be the medicine of frequencies.“

Albert Einstein

Der Entdecker des Lasers war derselbe, der auch der Frequenz­medizin die Zukunft versprach. Die ist zwar noch in weiter Ferne und wir stehen vielleicht noch nicht einmal in ihrem Vorgarten. Aber mit dem wenigen, das wir haben, kommen wir bereits erstaunlich weit.

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Alte Pferde als Patienten - Herausforderung für Halter und Tierarzt

Dr. Birthe Fritsche / Lisa Hofbauer

Pferdeklinik Mühlen

Alte Pferde werden immer öfter von ihren Besitzern liebevoll in Rente geschickt. Gemeint ist damit ein idyllisches Leben auf der Weide fernab jeglicher Verpflichtungen als Reitpferd, oder es kommt in einen Offen-oder Aktivstall, obwohl es teils jahrelang in der Einzelboxenhaltung als Sportpferd gehalten wurde. Wieder andere werden auch im hohen Alter locker gearbeitet und als Reitpferd genutzt. Die Variation von Haltung und auch Gesundheitszustand alter Pferde ist enorm, ebenso variabel ist das ideale Management alter Pferde. Viele Krankheitsbilder sind typisch für den geriatrischen Patienten und zeigen ein pathognomisches Bild. Dieser Artikel stellt eine grobe Übersicht der häufigsten Erkrankungen beim alten Pferd heraus.

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Ernährung bei Senioren – weil jedes Tier besonders is(s)t

Catharina Lücking

Tierärztin und Scientific Trainer Royal Canin

Es ist ein großes Glück und viel Verantwortung zugleich: Dank medizinischem Fortschritt und hoch entwickelter diätetischer Expertise werden unsere Haustiere immer älter. Gleichzeitig weisen unsere treuen vierbeinigen Wegbegleiter mit zunehmendem Alter jedoch häufig auch multiple Krankheitsgeschehen auf. In einer Umfrage (2013) unter Tierarztpraxen in Frankreich und England stellte ROYAL CANIN®fest: Rund ein Viertel aller Patienten leiden an mehr als einer Erkrankung. Zudem gesellen sich oftmals gesundheitliche Risikofaktoren hinzu. Schließlich zeigt sich oft, dass es nicht nur Vorteile hat, dass „Liebe durch den Magen geht“: Rund die Hälfte aller Haustiere sind, auch in Deutschland, übergewichtig.

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Der geriatrische Patient in der Augensprechstunde

Dr. Konstanze Baier-Heimstädt

Oberärztin der Ophthalmologischen Abteilung, Tierklinik Oberhaching

Neben den akuten, oft traumatisch bedingten Krankheitsfällen, die uns Augenspezialisten1 in der Sprechstunde vorgestellt werden, stellen die älteren Patienten einen weiteren bedeutenden Anteil des Patientenpools dar. Der Grund hierfür ist häufig der Eindruck der Besitzer, dass der Hund nach deren Aussagen nicht mehr gut sieht, dass sich die Augen farblich verändert haben oder die Tierhalter einen grauen Star als Ursache vermuten. Manche Befunde werden aber auch zufällig erhoben, wenn der Patient aufgrund eines ganz anderen Problems beim Haustierarzt vorstellig wird, wie beispielsweise das schon lange bestehende „Gerstenkorn“ am Lid. Dieser Artikel soll den in der Allgemeinpraxis tätigen Kollegen als Stütze bei der Untersuchung und Behandlung unserer älteren Patienten sowie bei der Beratung der Tierhalter dienen und beleuchtet daher einige ausgewählte Krankheitsbilder, die beim geriatrischen Patienten häufiger diagnostiziert werden.

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Canines kognitives Dysfunktionssyndrom – wir müssen reden!

Dr. Nina Meyerhoff

Tierärztliche Hochschule Hannover

Unsere Haustiere erfüllen zunehmend andere Aufgaben als früher – Hunde sind Sozialpartner und Familienmitglieder1 anstatt vornehmlich Helfer beim Hüten, Jagen oder Bewachen. Wir leben enger mit ihnen zusammen als je zuvor, teilen Alltag, Urlaubsreisen und eben auch das Altern. In Zeiten der Pandemie wird die Beziehung zwischen Menschen und Hund sogar noch enger. Gleichzeitig werden Hunde immer älter, sodass typische Erkrankungen des Alters, unter anderem neurodegenerative Erkrankungen, immer häufiger werden.

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Der geriatrische Patient - oder wie bringe ich es meinem Tierhalter bei?!

Vanessa Vergenz

Tierärztin, Kleintierpraxis Dr. Hesse, Staufenberg

Es ist Montagmorgen und im Wartezimmer sitzt ein älteres Ehepaar mit seinem 14-jährigen Dackel. Eigentlich haben sie nur einen Termin zum Impfen in unserer Praxis ausgemacht, so wie sie es eben jedes Jahr aufs Neue tun. Doch schon beim Betreten der Praxis fällt uns auf, dass der Dackel mit seinen Hinterbeinen schwerfällig durch die Tür kommt. Mit leicht getrübtem Blick sitzt er nun vor seinen Leuten und ab und an hört man ein Husten von ihm. Daraufhin angesprochen, ob denn die Tierärztin bei der Voruntersuchung zur Impfung näher auf diese Symptome eingehen sollte, schauen die Dackelbesitzer etwas verwirrt drein. Ihnen scheint gar nicht klar zu sein, dass ihr Tier überhaupt irgendein Problem haben könnte.

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ESCCAP-Empfehlungen: Encephalitozoon cuniculi - Enzephalitozoonose beim Kaninchen

Prof. Dr. Georg von Samson-Himmelstjerna,
Direktor des Instituts für Parasitologie und Tropen-veterinärmedizin der tierärztlichen Fakultät der FU Berlin

Dr. Freya Fuchs, Tiermedizinerin und wissenschaftliche Redakteurin bei der vetproduction GmbH

Die Enzephalitozoonose ist eine Erkrankung, die durch den Parasiten Encephalitozoon cuniculihervorgerufen wird.

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Diabetes mellitus bei Hund und Katze

Dr. Jutta Donhauser

Tierärztliche Gemeinschaftspraxis Bingen

Diabetes mellitus wurde noch in den 80er-Jahren in erster Linie beim Hund diagnostiziert. Dort ist es die häufigste Stoffwechselerkrankung des älteren Hundes zwischen 8 und 12 Jahren. Mittlerweile ist es aber auch bei der alten Katze eine häufige Diagnose. Die Inzidenz bei beiden Tierarten wird weltweit auf bis zu 1 % angegeben, Tendenz steigend. Ursachen dafür finden sich in der längeren Lebenserwartung der Haustiere ebenso wie in der Kombination aus Überernährung und Bewegungsmangel.

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Herzerkrankungen beim alten Hund

Dr. med. vet. Maren Püschel

Kleintierklinik Wasbek

Herzerkrankungen beim Hund sind ein häufiges Thema in der Kleintier-praxis, sie betreffen 10 % der Patienten. Durch die Pathophysiologie sind die klinisch sichtbaren Auswirkungen einer Herzerkrankung oft erst im fortgeschrittenen Alter sichtbar.

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Strahlentherapie in der Pferdemedizin

Tierärztin Sophie Burde

Equinox-Healthcare GmbH


Mit der zunehmenden Lebenserwartung und der geänderten Rolle des Pferdes vom bloßen Nutztier zum Freizeitpartner stellen Tumorerkrankungen Besitzer als auch behandelnde Tierärzte zunehmend vor eine Herausforderung. Lang galten Neoplasien nur dann therapierbar, wenn sie chirurgisch resezierbar waren. Neben der Chemotherapie steht dem Tierarzt auch die Strahlentherapie, als dritte Säule der Tumortherapie, in Europas einzigartigem Strahlentherapiezentrum für Großtiere zur Verfügung.

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Ausgewählte immunogene Krankheitsbilder bei Hund und Katze

Dr. Konstanze Baier-Heimstädt, Oberärztin der Ophthalmologischen Abteilung der Tierklinik Oberhaching

Das Verhältnis des Menschen zu seinem Haustier hat sich in den letzten Jahrzehnten sehr gewandelt. Vom ursprünglich vornehmlichen „Gebrauch“ der Tiere als Nutztiere zur Ernährung des Menschen, Behütung dieser und zum Schutz gegen Schädlinge hat sich das Haustier zum Freund und vollen Familienmitglied entwickelt. Damit steigt bei Tierbesitzer*innen neben dem Wunsch, dem Tier im Krankheitsfall die bestmögliche Therapie zu ermöglichen, auch der Anspruch an uns Tierärzt*innen, in jeder Situation hierzu eine Lösung präsentieren zu können.

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Datenschutz in der Tierarztpraxis – ein alltägliches Problem

Andreas Ackenheil

Seit der Datenschutzgrundverordnung sind die Themen „Datenschutz“ und „Datensicherheit“ wieder in aller Munde. Allzu leicht sind persönliche Daten und Informationen über eine Person ermittelbar. Während sich früher Softwarespezialisten in Agentenmanier in Datenbanken „hacken“ mussten, um an die Informationen zu gelangen, ist heutzutage im Zeitalter von „Payback-Karten“ und sozialen Netzwerken wie „Facebook“ oder „Instagram“ die Datenermittlung „kinderleicht“.

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Vergiftungen beim Kleintier

Dr. Julia-Rebecca Llewellyn, Fachtierärztin für Innere Medizin der Kleintiere,
Oberärztin Innere Medizin der Tierklinik Ismaning

In der tierärztlichen Praxis begegnen uns regelmäßig Fälle mit Vergiftungen. Da die Aufnahme auf vielfältige Weise geschehen kann, vom versehentlichen Fallenlassen einer humanen Arznei, dem Fressen eines Giftköders oder durch Auftragen einer Hundearznei auf Katzen, ist nicht immer sofort klar, dass es sich bei den gezeigten Symptomen um eine Vergiftung handelt.

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