Unsere aktuelle Ausgabe

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Themen der aktuellen Ausgabe

  Otitis externa

  Arthrose Hund

  Feline Hypertension

  ARV u. Automutilation

  Osteosarkom Hund/Katze

  Dirofilariose Hund/Katze

  Parasiten Reptilien

  Dendritische Zellen

  TA in Corona-Zeiten

  Kolik Pferd

  Reptilienhandling

  myofaszielles Schmerzsyndrom

Unsere Fachartikel

Die Kolik beim Pferd stellt einen der häufigsten Notfälle in der Pferdemedizin dar. Unter dem Begriff „Kolik“ sind sämtliche, meist abdominale Schmerzzustände beim Pferd zusammengefasst und er beschreibt im engeren Sinn keine Erkrankung selbst, sondern einen Symptomkomplex mit schmerzhaften Ursachen. Neben den häufigsten Ursachen durch Erkrankungen des Verdauungsapparates, auf welche sich dieser Artikel bezieht, kann eine Kolik durch Erkrankungen jedes Organsystems ausgelöst werden.  

Die Erkrankung ist so alt wie wir Säugetiere, beim Menschen wird sie als Volkskrankheit bezeichnet und auch unter unseren Patienten trifft sie im Laufe ihres Lebens fast 80 % aller Individuen. Trotzdem fühlen wir uns oft eingeschränkt in den Handlungsmöglichkeiten gegenüber einer Erkrankung, die nicht kurativ behandelt werden kann. Dabei können wir bei chronischen Schmerz-patienten wahnsinnig viel erreichen. Nicht selten berichten Besitzer, dass sich der gesamte Alltag und die Beziehung zwischen Tier und Halter nach einem erfolgreichen Therapiestart völlig geändert haben. Dieser Artikel soll das „Schema F“ aufbrechen und uns mulitmodale, individuell anpassbare Therapiekonzepte an die Hand geben.

In der Humanmedizin ist die dendritische Zelltherapie zur Behandlung von Tumorerkrankungen schon länger bekannt. Seit 20 Jahren wird sie nun auch beim Pferd und seit 15 Jahren beim Hund und bei der Katze in der Tiermedizin eingesetzt.

 

Fortbildungen und Veranstaltungen

24.10.2020 (Samstag)

Ophthalmologie bei Hund und Katze

Das Seminar bietet Ihnen eine umfassende Einführung in die Grundlagen der Ophthalmologie sowie eine Übersicht über die diagnostischen und therapeutischen Vorgehensweisen bei Augenerkrankungen von Kleintieren.

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14.11.2020 (Samstag)

Chirurgie am Auge

Das Seminar bietet Ihnen die Möglichkeit, Ihr chirurgisches Angebot in der Praxis zu erweitern.
Mit einem hohen Anteil an praktischen Übungen ist das Seminar ideal konzipiert, die theoretischen Grundlagen direkt im Seminar anzuwenden und unter Anleitung der beiden Referentinnen die Operationen durchzuführen.

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Der Tierarzt in Corona-Zeiten

Das Coronavirus hat von vielen Tierärzte nicht nur eine Umstellung der Praxisorganisation gefordert. Wie wirkt sich die Pandemie auf die Tierarztpraxen aus? Wir haben mit Dr. Monika Schillmeier von der Firma Vetoquinol gesprochen, die in diesem Zusammenhang eine Umfrage bei Veterinärmedizinern und Tiermedizinischen Fachangestellten in Deutschland, Österreich und der Schweiz durchgeführt haben.

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Aktuelle Meldungen

Die canine infektiöse Tracheobronchitis oder CIRD (Canine Infectious Respiratory Disease, auch „Zwingerhusten“) ist eine hochkontagiöse Atemwegserkrankung bei Hunden. Bei 78,7% der Hunde mit CIRD wird Bordetella bronchisepticaund bei 37,7% canines Parainfluenzavirus nachgewiesen.1

Insel Riems, 18. September 2020. Rund 75 Prozent aller neu auftretenden Infektionskrankheiten beim Menschen haben ihren Ursprung im Tierreich [1]. Die aktuelle Coronavirus-Pandemie zeigt auf eindrückliche Art und Weise die Konsequenzen für die Gesellschaft, wenn ein Erreger aus dem Tierreich auf den Menschen übergeht. Eine gezielte Investition in die Erforschung von Zoonosen erscheint vor diesem Hintergrund folgerichtig, um für die Prävention und die Bekämpfung von Zoonosen bestmöglich aufgestellt zu sein.

Die chronische Nierenerkrankung (CNE) mit ihrem progressiven, unheilbaren Verlauf ist eine der häufigsten Todesursachen bei Katzen. [1,2,3] Adäquate Therapien sollten deshalb auf die Ver­besserung der Lebensqualität durch Linderung der klinischen Symptome abzielen.

 

Vom 7. bis 11. September führt der Bundesverband praktizierender Tierärzte (bpt) u. a. in Kooperation mit FINDEFIX, dem Haustierregister des Deutschen Tierschutzbundes, zum vierten Mal die Aktion „Check meinen Chip“ durch.

Typische Diagnosen, die bei der orthopädischen Untersuchung akut lahmender Hunde gestellt werden, sind sport- und spielbedingte Distorsionen, Distensionen, Hämatome oder Kontusionen. Die einzuleitende Therapie ist abhängig vom Schweregrad der Verletzung bzw. der Lahmheit. Bedacht werden sollte, dass bereits bei unkomplizierten, leichten bis mittelschweren Lahmheiten (Grad I – III) die Gefahr einer Chronifizierung besteht, sofern eine Behandlung unterbleibt. Eingeschränkte Beweglichkeit und persistierende Schmerzen können Fehlbelastungen nach sich ziehen, die zur Entstehung chronischer Krankheitsgeschehen wie Arthrose oder Muskelatrophie beitragen. Im Anschluss an die adäquate Erstversorgung ist daher die schnelle Symptomlinderung auch bei zunächst harmlos erscheinenden Verletzungen oberstes Therapieziel.

Im Herbst steigt die Anzahl der Ausbrüche infektiöser respiratorischer Erkrankungen beim Pferd, zum Beispiel der Equinen Influenza. Mit dem Ende der Weidesaison und dem vermehrten Aufhalten der Pferde in Stallungen können sich jetzt allerdings auch chronische Atemwegserkrankungen, wie die IAD (Inflammatory airway disease) verstärken.

Zecken sind von vielen HundebesitzerInnen gefürchtete Parasiten, die bei Spaziergängen im Grünen sowohl Tier als auch Mensch befallen können. Doch DIE EINE Zeckensaison gibt es nicht, vielmehr kann es je nach Wetterlage das ganze Jahr über Zecken geben. Warum das so ist, wann welche Zeckenarten am meisten auftreten und worauf Sie beim Zeckenschutz Ihres Hundes achten sollten, erläutert Veterinärparasitologin Prof. Dr. Anja Joachim.

Nach monatelanger Arbeit veröffentlicht der bundesweite Verein Ärzte gegen Tierversuche e.V. nun sein neuestes Großprojekt: Die NAT Database, eine Datenbank zu tierversuchsfreien Forschungsmethoden.