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Unsere Fachartikel

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Dr. Konstanze Baier-Heimstädt

Oberärztin der Ophthalmologischen Abteilung, Tierklinik Oberhaching

Neben den akuten, oft traumatisch bedingten Krankheitsfällen, die uns Augenspezialisten1 in der Sprechstunde vorgestellt werden, stellen die älteren Patienten einen weiteren bedeutenden Anteil des Patientenpools dar. Der Grund hierfür ist häufig der Eindruck der Besitzer, dass der Hund nach deren Aussagen nicht mehr gut sieht, dass sich die Augen farblich verändert haben oder die Tierhalter einen grauen Star als Ursache vermuten. Manche Befunde werden aber auch zufällig erhoben, wenn der Patient aufgrund eines ganz anderen Problems beim Haustierarzt vorstellig wird, wie beispielsweise das schon lange bestehende „Gerstenkorn“ am Lid. Dieser Artikel soll den in der Allgemeinpraxis tätigen Kollegen als Stütze bei der Untersuchung und Behandlung unserer älteren Patienten sowie bei der Beratung der Tierhalter dienen und beleuchtet daher einige ausgewählte Krankheitsbilder, die beim geriatrischen Patienten häufiger diagnostiziert werden.

Dr. Nina Meyerhoff

Tierärztliche Hochschule Hannover

Unsere Haustiere erfüllen zunehmend andere Aufgaben als früher – Hunde sind Sozialpartner und Familienmitglieder1 anstatt vornehmlich Helfer beim Hüten, Jagen oder Bewachen. Wir leben enger mit ihnen zusammen als je zuvor, teilen Alltag, Urlaubsreisen und eben auch das Altern. In Zeiten der Pandemie wird die Beziehung zwischen Menschen und Hund sogar noch enger. Gleichzeitig werden Hunde immer älter, sodass typische Erkrankungen des Alters, unter anderem neurodegenerative Erkrankungen, immer häufiger werden.

Vanessa Vergenz

Tierärztin, Kleintierpraxis Dr. Hesse, Staufenberg

Es ist Montagmorgen und im Wartezimmer sitzt ein älteres Ehepaar mit seinem 14-jährigen Dackel. Eigentlich haben sie nur einen Termin zum Impfen in unserer Praxis ausgemacht, so wie sie es eben jedes Jahr aufs Neue tun. Doch schon beim Betreten der Praxis fällt uns auf, dass der Dackel mit seinen Hinterbeinen schwerfällig durch die Tür kommt. Mit leicht getrübtem Blick sitzt er nun vor seinen Leuten und ab und an hört man ein Husten von ihm. Daraufhin angesprochen, ob denn die Tierärztin bei der Voruntersuchung zur Impfung näher auf diese Symptome eingehen sollte, schauen die Dackelbesitzer etwas verwirrt drein. Ihnen scheint gar nicht klar zu sein, dass ihr Tier überhaupt irgendein Problem haben könnte.

Fortbildungen und Veranstaltungen

05.02.2021 (Freitag)

TFA-E-Learning „Integrative Tiermedizin“ – jetzt teilnehmen und 3 Fortbildungsstunden sichern

Immer häufiger werden in der Veterinärmedizin verschiedene therapeutische Ansätze mitei­nander kombiniert. Der Effekt: Die Patienten profitieren durch eine individuell angepasste, ef­fektive und nebenwirkungsarme Behandlung. Ein besonders praxisrelevantes Beispiel dafür ist die multimodale Therapie bei Lahmheiten. Einen Baustein stellen dabei biologische Tier­arzneimittel dar. Aber was genau umfasst biologische Tierarzneimittel?

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08.09.2021 (Mittwoch)

VetNurseXpertise - Einladung zur kostenlosen TFA Seminarreihe rund um den Katzenpatienten

LIEBE PRAXISHELDEN, TIERFLÜSTERER UND TIERARZTRETTER,

Euer Praxisalltag stellt Euch vor viele Herausforderungen, ist viel-seitig und nicht selten gespickt mit unerwarteten Situationen. Nervöse Patientenbesitzer, unsichere Assistenzärzte und ängstliche Patienten – und Ihr als Anker mittendrin. Mit VetNurseXpertise wollen wir uns für Euren Einsatz bedanken und Euch in Eurem Arbeitsalltag unterstützen.

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14.09.2021 (Dienstag)

Epilepsie bei Hund und Katze

Prof. Dr. med. vet. Holger A. Volk

Von kleinen vorübergehenden Aussetzern bis zum lebensbedrohlichen Krampfanfall

Epilepsie kann sich auf ganz verschiedene Arten äußern und Tierbesitzer massiv verunsichern. Auch die Ursachen für die synchronen neuronalen Entladungen können unterschiedlicher Natur sein. Liegen den Attacken genetisch bedingte Dysfunktionen oder doch strukturelle anatomische Veränderungen im Gehirn zugrunde?

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21.09.2021 (Dienstag)

Antibiotika bei Klein- und Heimtieren

Prof. Dr. med. vet. Reto Neiger

So wenig wie möglich, aber so viel und lange wie nötig! Wer kennt diesen Satz nicht?

Nicht nur in der Großtiermedizin, sondern auch bei der Behandlung unserer Klein- und Heimtiere, ist der sinnvolle und rechtskonforme Einsatz von Antibiotika für die Behandlung bakterieller Infektionen eine große Herausforderung.

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27.09.2021 (Montag)

Magengeschwüre (EGUS) - Erkrankung mit vielen Gesichtern

Prof. Dr. med. vet. Heidrun Gehlen

Der sprichwörtliche "Pferdemagen" ist nicht so robust, wie der Volksmund glaubt

Probleme mit dem Magen gehören heute zu den häufigsten Erkrankungen bei Pferden: über 60% aller Turnier- und 40% aller Freizeitpferde entwickelt Magengeschwüre (EGUS). Die Entstehung ist multifaktoriell, eine wichtige Rolle spielen Haltung, Fütterung und mögliche Stressoren, aber auch Vorerkrankungen.

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07.10.2021 (Donnerstag)

Kardiologie - einfach und logisch

Dr. med. vet. Barbara Hellwig

Herzerkrankungen einfach erkennen und richtig behandeln

Das Webinar soll dem praktischen Tierarzt mit praxisnahen Tipps helfen Herzerkrankungen mit einfachen diagnostischen Mitteln zu erkennen und diese richtig zu therapieren. Double, Triple, Quadrupel und mehr? Was bedeuten diese Begriffe in der Herztherapie? Es ist nicht so kompliziert, wie es sich anhört. In diesem Live-Webinar bekommen Sie Klarheit über die fünf wichtigsten Medikamente der Herztherapie: Schleifendiuretika, Pimobendan, ACE-Hemmer, Spironolacton und Amlodipin.

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Tierkrankenversicherung als Erfolgsfaktor für Tierarztpraxen?

Trotz immer besserer Diagnose- und Therapiemöglichkeiten von Tierarzt-praxen zeigen Statistiken: Was die Vergütung von tierärztlichen Leistungen angeht, ist Deutschland im europäischen Vergleich weiterhin ein Billigland. Mit der GOT-Änderung von 2020 wurde hier ein erster Schritt getan. Doch die höheren Preise müssen auch von den Tierhaltern bewältigt werden können, was häufig ein Problem darstellt. Ein Blick in andere Länder zeigt: Eine höhere Akzeptanz von Tierkrankenversicherungen kann dieses Problem lösen. Ein tägliches Dilemma?

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Aktuelle Meldungen

Als Toxoplasmose bezeichnet man zusammenfassend verschiedene Erkrankungen, die durch den einzelligen Parasiten Toxoplasma gondii hervorgerufen werden können.

Regelmäßige Wurmbehandlungen und ein effektiver Zecken- und Flohschutz gehören zur Basisversorgung eines jeden Haustieres.

Ab sofort gibt es bei CP-Pharma die schmackhaften Metrotab® vet. flavoured Tabletten für Hunde und Katzen mit dem Antibiotikum Metronidazol zur Bekämpfung von Giardien und obligat anaeroben Erregern. Das Präparat überzeugt durch eine leichte Viertelbarkeit der drei Tablettenstärken mit der passenden Dosis für jedes Patientengewicht und exklusiver 1000 mg Stärke.

Das neue Ophtogent® 3 mg/g Augengel von CP-Pharma für Hunde und Katzen ist dank seiner einzigartigen Formulierung als klares Gel mit guter Verträglichkeit bestens für den Einsatz in der Kleintierpraxis geeignet. Das Gentamicin-haltige Gel ist zugelassen zur Behandlung bakterieller Infektionen des vorderen Augenabschnitts und des Augenlides.

 

35.000 – 46.000 Kaninchen fallen ihm jedes Jahr in der EU zum Opfer: dem sogenannten Pyrogentest, bei dem injizierbare Arzneimittel auf fieberauslösende Verunreinigungen getestet werden. Seit mehr als 35 Jahren gibt es einen tierversuchsfreien Test mit menschlichem Blut, seit 2009 ist er behördlich anerkannt. Nun hat die zuständige Behörde EDQM das Ende des Tests innerhalb von fünf Jahren angekündigt. Der bundesweite Verein Ärzte gegen Tierversuche wertet dies als Kampagnenerfolg, moniert aber die lange Übergangszeit.

Zolicep® Augentropfen eignen sich durch ihre lindernde und abschwellende Wirkung zum Einsatz in allen Situationen, in denen die Bindehäute am Auge gereizt und geschwollen sind. Die vasokonstriktorische Wirkung des α-Sympathomimetikums reduziert eine lokale Ödematisierung der Augenschleimhäute.

Buchtipps

Eine Insulindysregulation vermittelt das erhöhte Risiko für Hufrehe, das mit den beiden häufigsten Endokrinopathien bei Pferden, der Hypophysenpars intermedia Dysfunktion (PPID) und dem Equinen Metabolischen Syndrom (EMS), verbunden ist. Ziel dieser Arbeit war es, das metabolische Profil von Pferden mit dieser Erkrankung zu beschreiben, um die Ursache für die dadurch ausgelöste erhöhte Insulinproduktion zu klären und möglicherweise einige Pathomechanismen aufzudecken, die zu Hufrehe führen. Neben der Identifizierung von Metaboliten, die mit der Höhe der Insulinantwort auf einen oralen Glukosetest korreliert sind, wie Carnitin, Arginin und DOPA, zeigte dieses Projekt das Potenzial solcher Moleküle bei der Erkennung von Pferden mit Insulin-Dysregulation ohne komplexe diagnostische Tests.

Rechtlich sicher handeln

Mit rechtlichen Fragen und Problemen sind viele Tierärzte konfrontiert. Immer mehr „Tierfälle“ landen vor Gericht: vermeintliche oder tatsächliche Behandlungsfehler, Uneinigkeit beim Pferdekauf und viele mehr. Für jeden Tierarzt ist es daher essentiell, die rechtlichen Regelungen zu kennen und zu verstehen. In diesem Buch finden Sie schnelle und kompetente Antworten auf relevante Rechtsfragen in der Tierarztpraxis. So können Sie rechtlich sicher handeln und sich vor möglichen Schäden schützen.

Das komplexe Zusammenleben der Ameisen und ihre verblüffenden Fähigkeiten miteinander zu kommunizieren inspirierten Armin Schieb zu einem ungewöhnlichen Projekt: In vollständig am Computer geschaffenen 3D-Zeichnungen gibt er uns tiefe Einblicke in das Staatswesen der Großen Roten Waldameise. Die innovativen digitalen Illustrationen sind vollgepackt mit Informationen über Biologie, Ökologie und Verhalten der winzigen Insekten.

Im deutschsprachigen Raum nimmt die Zahl der Esel und Mulis als Patienten ständig zu und damit die Notwendigkeit für die behandelnden Tierärzte, ihr Wissen über diese, in der Ausbildung bis jetzt kaum berücksichtigten, Haustiere zu erweitern. Esel sind keine kleinen Pferde und so gibt es zahlreiche anatomische Befunde, die bei Eseln und Mulis von denen der Pferde abweichen und die klinische Arbeit erschweren oder sogar in der gewohnten Form unmöglich machen.

Die Ernährung nimmt einen immer größeren Stellenwert im Gesundheits- und Verhaltensmanagement unserer Haushunde ein, und um kaum ein anderes Thema ranken sich so viele Mythen. Aber kann man Verhalten wirklich füttern?

»Nichts ist schöner, als in einer kalten Winternacht das Nordlicht über mir tanzen zu sehen, während ich zu Hause in meinem Hot Pot sitze.« SUSANNE BRAUN

Über das Buch Ein Kindheitstraum wird Wirklichkeit! Schon als kleines Mädchen ist Susanne Braun eine Pferdenärrin. Ganz besonders haben es ihr die Islandpferde angetan. Kein Wunder also, dass die raue und schöne Heimat dieser wuscheligen Vierbeiner eine ähnliche Faszination auf sie ausübt. Island wird ihr Sehnsuchtsort, für den sie bereit ist, alles aufzugeben. Nach ihrem Studium zur Veterinärmedizinerin lässt sie sich zusätzlich als Chiropraktikerin ausbilden und spezialisiert sich auf Islandpferde. Als sich eine Möglichkeit bietet, zögert sie nicht lange, verlässt Freund, Hof und Hund und wandert nach Island aus.